Kurze Themensammlung
Guter Beitrag der mir sehr gefällt Project – automatic pre-charge circuit
Das ganze mit zwei Kfz Relais z.Bsp. ZL180 24V 200A und einer Steuerung über ein ne555 Timer Relay
- Sobald die Batterie Strom liefert, aktiviert sich das NE555 Timer Relay
- Über den einen Anschluß (normally closed) wird das Kfz Relais A angesteuert und schaltet die Verbindung zum Wechselrichter über den Wiederstand zum Laden der Kondensatoren
- Nach der einzustellenden Verzögerung auf dem NE555 Timer Relay schaltet dann dort das Relais. Damit wird das Kfz Relais A deaktiviert und das Kfz Relais B aktiviert.
- Über dieses erfolgt dann die Ansteuerung des WR über die gesamte Laufzeit.
Noch zu optimieren!
Da ja zwei Relais immer an sind (Relais auf dem NE555 Timer und das Kfz Relais B könnte man hier noch etwas strom sparen. (LM358
Power Saving Relay driver
Stromverbrauch bei Relais zu hoch? Diese DIY Schaltung hilft!
Einfach z.Bsp. mit Elko und Wiederstand oder etwas aufwändiger mit einer lm358 pwm relay Ansteuerung.
„““Das KFZ-Relais ließe sich m.E. auch etwas pimpen, indem du einen Widerstand mit der Spule in Reihe schaltest, über den ein kleiner ELKO hängt. Beim schalten fließt der Ladestrom über den ELKO durch die Spule und im Anschluss der Haltestrom über den Widerstand. Den Widerstand musst du leider austüfteln, er dürfte in etwas so groß sein, wie der Spulenwiderstand des Relais. Am besten mit einem regelbaren Netzteil das Relais bei 24V einschalten und dann die Spannung reduzieren, bis das Relais abfällt – 20% der Spannungsdifferenz dazu geben und für die errechnete Spannungsdifferenz zu 24V den Vorwiderstand berechnen. Den Kondensator musst du ausprobieren, könnten ein paar hundert µF sein. Widerstand und Kondensator kosten aber nur ein paar Cent und du hast – wenn deine Aussage stimmt – keinen Leistungsverlust über die Relaiskontakte und vermutlich nur noch 1/4 der Relaisdauerleistung also rund 0,75W“““
Der Test: Klassisches Relais oder Solid State Relais (SSR) für die Nachteinspeisung?
Von einem SSR Relay bin ich erstmal wieder abgekommen.
Eine Einschaltstrombegrenzung ist bei Hoymiles-Mikrowechselrichtern vor allem dann relevant, wenn diese an Akkus (DC-Seite) oder in größeren Verbünden betrieben werden.
- Schutz der Hardware: Beim Anschließen an eine Batterie laden sich die internen Kondensatoren des Wechselrichters schlagartig auf. Dieser extrem hohe, kurze Stromstoß („Inrush Current“) kann Funkenbildung an den Steckern (Lichtbogen) verursachen und die Lebensdauer von Relais oder BMS-Schutzeinrichtungen verkürzen.
- BMS-Abschaltung: Viele Batteriemanagementsysteme (BMS) interpretieren den hohen Einschaltstrom als Kurzschluss und schalten die Stromzufuhr sofort ab.
- Vorladewiderstand mit Relais: Ein Widerstand (oft NTC) wird kurzzeitig in Reihe geschaltet, um die Kondensatoren sanft aufzuladen. Nach ca. 1–2 Sekunden wird dieser Widerstand durch ein Relais überbrückt, um im Dauerbetrieb Verluste zu vermeiden.
- Integrierte Relais in neuen Modellen: Neuere Hoymiles-Modelle verfügen teilweise über interne, fest verschweißte Relais, die für hohe Zuverlässigkeit und Sicherheit optimiert sind.
- Antiblitz-Stecker: Als einfachere Alternative zu einer Relaisschaltung können Stecker mit integriertem Vorladewiderstand (z. B. XT90-S) beim manuellen Stecken helfen.
welchen wert sollte der vorladewiederstand bei einem 48 v system haben
- Widerstandswert: Ein Wert von 30 Ohm ist für 48-V-Systeme weit verbreitet. Dies begrenzt den initialen Ladestrom auf moderate ca. 1,6 bis 2 Ampere, was ausreicht, um das BMS vor dem Abschalten zu schützen und Funkenbildung zu verhindern.
- Belastbarkeit (Leistung): Da der Widerstand nur für wenige Sekunden (typischerweise 2–10 Sekunden) belastet wird, reicht oft ein Hochlastwiderstand mit 10 bis 50 Watt aus. Einige Quellen empfehlen für eine höhere Sicherheitsreserve bei manuellen Vorgängen bis zu 200 Watt.
- Zeitdauer: Die Vorladung sollte so lange erfolgen, bis die Kondensatoren des Wechselrichters fast die Akkuspannung erreicht haben. Bei 30 Ohm dauert dies in der Regel 2 bis 5 Sekunden.
- Zu niedriger Widerstand (z. B. 1–5 Ohm): Der Stromstoß bleibt sehr hoch (über 10–50 A), was empfindliche BMS-Systeme dennoch als Kurzschluss werten und abschalten könnten.
- Zu hoher Widerstand (über 100 Ohm): Die Ladezeit der Kondensatoren verlängert sich unnötig, und die Spannung steigt eventuell nicht schnell genug an, um den Wechselrichter innerhalb einer praktischen Zeitspanne startbereit zu machen.
